Laut Bericht der AFP hat Steve Goose, der Leiter der Abteilung „Militärausrüstung“ der Human Rights Watch am gestrigen Freitag in einer Erklärung den Einsatz von Streubomben in Wohngebieten durch die libyischen Regierungskräfte als abscheulich bezeichnet. Laut Angaben dieser Organisation sind mindestens drei Streubomben am Donnerstagabend in dem Viertel Al Schawahidah in Misuratah explodiert. Die Zeitung New York Times veröffentlichte am Freitag in ihrem Internetportal Bilder von den Resten von 120 mm-Streubomben aus Spanien, die in Misuratah gefunden wurden. Auch die Regierungsgegner Libyens warfen den Gaddafi-Kräften vor, in den dicht besiedelten Wohngebieten Misuratahs Streubomben eingesetzt zu haben. Die heftigen militärischen Auseinandersetzungen vom gestrigen Freitag zwischen den Gaddafi treuen Kräften und Gaddafi-Gegnern in der Stadt Misuratah hinterließen 8 Tote.
15 April 2011 - 19:30
News ID: 236911
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat den Einsatz von Streubomben gegen Zivilisten in der Stadt Misuratah durch die Gaddafi treuen Kräfte in Libyen heftig verurteilt.